Hundekolleg unterwegs

Hundekolleg unterwegs

Sie möchten selber ein Seminar oder einen Workshop bei sich vor Ort veranstalten?
Gerne kommen wir mit einem der folgenden Themen oder Ihrem Wunsch-Thema zu Ihnen.

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, Workshops und Seminare für geschlossene Gruppen in unseren Räumlichkeiten zu vereinbaren.

Konditionen für Veranstalter erfragen Sie bitte per Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Foto Vortrag auf Messe

Wer mit seinem Hund etwas unternehmen möchte, freut sich, wenn dieser motiviert bei der Sache ist. Das ist aber nicht immer so. Es gibt Hunde, die scheinen ihre Menschen nicht zu beachten. Andere werden zuweilen als lustlos, dominant, stur oder sogar als dumm bezeichnet, weil ihre Bereitschaft mitzumachen nicht den Erwartungen des Menschen entspricht.

An diesem Tag werden wir die verschiedenen Ursachen für mangelnde Aufmerksamkeit und Motivation besprechen sowie in Theorie und Praxis Wege zeigen, wie diese bei den teilnehmenden Hunden verbessert werden kann.

Inhalte in Theorie & Praxis:

Tag 1

  • Grundlegendes über Aufmerksamkeit & Motivation
  • Grundlagen: Arbeiten mit dem Markersignal
  • Übungen zum Aufmerksamkeitswechsel
  • Möglichkeiten, Motivation zu verbessern

Tag 2

  • Arbeiten mit Verstärkern
  • Verschiedene Markersignale
  • Verschiedene Belohnungssignale & Belohnungen

3 aufeinander aufbauende Tages-Workshops

Für viele Hunde scheint oftmals die Wahrnehmung des eigenen Körpers dort aufzuhören, wo sie diesen nicht sehen. Da wird ein Glas vom Tisch gewedelt oder die Hinterpfoten rutschen beim Einsteigen ins Auto ab.

Ein gutes Körpergefühl des Hundes ist aber nicht nur angenehm beim Zusammenleben mit diesem, es fördert auch dessen Selbstbewusstsein und Gelassenheit. Unsichere Hunde gewinnen an Selbstvertrauen und hektische Hunde üben sich in Konzentration.

Eine Förderung lohnt sich in jedem Alter und für jeden Hundetyp.

Die Teilnehmer dieses Seminars üben verschiedene Aufgaben mit und ohne Geräte, die sie später auch zu Hause mit ihren Hunden weiter praktizieren und ausbauen können. Dabei wird der Aufbau von A bis Z erklärt und der Einstieg mit jedem Hund entsprechend seiner Fähigkeiten kleinschrittig aufgebaut.

Diese Seminar-Reihe bietet einen breiten Einstieg in das Balance- & Bodytargeting-Training:

Teil 1:

  • Techniken um Bewegungen zu erzeugen
  • Techniken um Positionen zu halten
  • Basis-Tricks für Balance-Training
  • Cavaletti-Training: Schrittarbeit
  • Einfache Balance- & Bodytargeting-Übungen auf festen, beweglichen und elastischen Untergründen
    • mit den Vorderpfoten
    • mit dem ganzen Körper

Teil 2:
Mindest-Voraussetzungen: Die Hunde haben bereits erste Erfahrungen mit dem Balance-Training gesammelt. Sie beherrschen einen Handtouch (Handtarget) und können ruhig (ca. 5 Sekunden) mit den Vorderpfoten auf größeren festen, beweglichen sowie elastischen Objekten stehen sowie im Schritt über Cavalettis (niedrige Stangen) gehen.

  • Arbeiten mit Zeitfenstern
  • Verschiedene Formen des Muskelaufbaus
  • Tricks für die fortgeschrittene Balance-Training
  • Rückwärts-Bewegungen
  • Balance- & Bodytargeting-Übungen für die Hinterhand auf festen, beweglichen und elastischen Untergründen mit dem Schwerpunkt Hinterhand

Teil 3:
Mindest-Voraussetzungen: Die Hunde können einen Hand- oder Kinntouch über mehrere Sekunden ruhig halten. Sie können auf Signal rückwärtsgehen und mit der Vorder- und Hinterhand gleichzeitig auf unterschiedlichen Objekten stehen, die tlw. auch elastisch sind.

  • Weitere Tricks für die fortgeschrittene Balance-Training
  • Seitwärts-Bewegungen
  • Pfoten einzeln ansprechen
  • Balance-Objekte und –Aufgaben für Fortgeschrittene
  • Sinnvolle Übungskombinationen
  • Individuelle Problemlösungen für die teilnehmenden Teams

Teilnahmevoraussetzungen für alle Teile: Die teilnehmenden Hunde sollten körperlich hinreichend gesund sein und sich schmerzfrei bewegen können. Für Hunde mit Erkrankungen des Bewegungsapparates sollte im Vorfeld Rücksprache mit einer Physiotherapeutin oder einem Tierarzt gehalten werden.

Bei diesem Workshop geht es um trickreiche Balance-Herausforderungen für pfiffige und mutige Hunde.

Vom Balancieren auf einer rollenden Tonne bis hin zum Flaschenlauf verbinden wir Tricktraining mit verschiedensten Balance-Übungen. Dabei sind insbesondere eine hohe Konzentration und die Fähigkeit zum Multi-Tasking beim Hund gefragt.

Dieser Workshop wendet sich daher ausschließlich an Hunde, die bereits Erfahrungen im Balancieren und/ oder Tricktraining gesammelt haben.
Aufgrund der Aufgabenstellungen sollten die Hunde nicht zu groß oder schwer sein.

Teilnahme-Vorausetzungen:

  • Körperliche Gesundheit des Hundes
  • Der Hund ist mit der Arbeit über Markersignal/ Klicker gut vertraut.

Tages-Workshop

Die Arbeit mit Cavalettis - niedrigen Stangen bzw. Hürden - kennt man in erster Linie aus dem Pferdesport. Dort nutzt man diese, um die Pferde zu gymnastizieren, Muskeln aufzubauen und das Gangbild zu formen.

Auch unseren Hunden tut diese Form des Trainings gut. Und das nicht nur solchen Hunden, die aktiv im Hundesport eingesetzt werden, sondern Hunden allen Alters und aller Rassen - von Junghund bis Senior, von Beagle bis Dogge.

Die Arbeit an Cavalettis schult die Balance und die Körperwahrnehmung. Sie ermöglicht es, auf einfache Weise wichtige Muskelgruppen zu trainieren und die Fitness des Hundes auch im höheren Alter zu erhalten.

Bei diesem Workshop lernen die Teilnehmer die Grundlagen und verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten für Cavaletti-Training in der Praxis kennen.
Themen-Schwerpunkte werden sein:

  • Schritt-Cavaletti
  • Trab-Cavaletti
  • Galopp-Cavaletti
  • Rückwärts-Cavaletti
  • Schritt-Verkürzung & Schritt-Verlängerung
  • Geraden, Kurven, Achten
  • Abstände, Höhen & Co.

2-Tage-Seminar zum Aufbau eines Imitations-Signals

“Mach es so wie ich!” ist eine Aufforderung, die man eher erwartet bei einem menschlichen Gegenüber als bei einem Hund zu hören. Aber genau darum geht es in diesem Seminar.

Hunde verfügen über ein erstaunliches Maß an Imitationsfähigkeit. Dieser Bereich des sozialen Lernens wurde in jüngerer Vergangenheit verstärkt erforscht und dank Biologen wie Prof. Dr. Adam Miklosi und Dr. Claudia Fugazza verfügen wir über immer mehr Erkenntnisse über diesen Bereich des Lernverhaltens unserer Hunde. Dr. Claudia Fugazza hat bei ihrer Arbeit ein Trainingsprotokoll entwickelt, um bei Hunden eine Imitationsregel unter Wortsignal zu stellen.

In diesem Seminar lernen die Teilnehmer, wie sie das Imitationssignal „Do it“ ihren Hunden beibringen können. In der Praxis wird mit jedem einzelnen Team soweit im Aufbau des Signals voran geschritten, wie es die individuellen Fähigkeiten von Hund und Mensch erlauben. Im Theorieteil werden das notwendige Hintergrundwissen vermittelt, um zu Hause das Signal einsatzfähig fertig zu trainieren und aktuelle Forschungsergebnisse zu den Imitationsfähigkeiten von Hunden präsentiert.

Haben die Hunde einmal das „Do it“-Signal verstanden, so bietet dieses herrliche Möglichkeiten dem Hund neue Verhalten wie komplexe Handlungsketten beizubringen oder die Fähigkeiten des eigenen Hundes, z. B. zum zeitverzögerten Imitieren, heraus zu finden.

Gerade für Hunde, die im Bereich Assistenzhund oder Therapiehund eingesetzt werden bietet das „Do-it“-Signal zahlreiche Einsatzmöglichkeiten, da Hunde nicht nur das Verhalten des eigenen Halters, sondern auch das dritter Personen auf Signal nachmachen können.

Teilnahmevoraussetzung:
Teilnehmende Hunde sollten das Signal "Bleib" beherrschen und drei weitere Verhaltensweisen zeigen können, die die folgenden Kriterien erfüllen:

  • Der Mensch muss die Verhalten selber vormachen können.
  • Der Hund muss diese Verhalten auf Wortsignal zeigen können

Geeignete Verhalten sind z. B. auf eine Decke gehen, etwas anstupsen, etwas mit den Pfoten berühren, sich um sich selbst drehen, über etwas drüber springen, einen Gegenstand aufheben und halten, einen Gegenstand umwerfen, …

2-teilige Seminar-Reihe

Wie sag ich's meinem Hund?

Häufig gelingen Übungen nicht oder eingeschränkt, weil es bei ihrer Vermittlung Schwierigkeiten gibt. Nicht selten hat dies etwas mit der Art und Weise zu tun, wie der Mensch versucht, seinem Hund die gewünschte Übung bei zu bringen.

Bei 2-teiligen Seminar-Reihe möchten wir Kenntnisse und Fähigkeiten vermitteln, wie der Mensch seinem Hund mittels Klicker oder Marker-Wort Aufgaben so vermitteln kann, dass dieser an ihnen Freude hat und sie motiviert ausführt. Dabei werden Kon­zentration, Motivation und Kreativität werden an diesem Wochenende auf beiden Seiten der Leine gefragt sein.

Teil 1:

  • Lerntheoretische Grundlage des Arbeiten mit Klicker oder Marker
  • Möglichkeiten Verhalten zu formen
  • Regeln beim Freien Formen
  • Aufbau Klicker oder Marker (falls nicht bereits vorhanden)
  • Basis-Aufgaben Freies Formen

Teil 2:

  • Fehlerquellen vermeiden
  • Kreativität des Hundes fördern
  • Arbeiten an einzelnen Kriterien - Schnelligkeit, Exaktheit & Co.
  • Verhaltensketten
  • Zeitfenster

2-Tage-Seminar

Jüngste Forschungen zeigen, dass Hunde viel mehr können als nur die üblichen einfachen Signale mit Verhalten zu verknüpfen. Sie können verschiedene Konzepte und Unterscheidungsaufgaben wie „Zeig mir das gelbe Objekt!“ oder „Steig in die größte Kiste!“ lernen.

Solche Aufgaben sind eine großartige Möglichkeit, mehr über den eigenen Hund zu erfahren, die Kommunikation mit ihm zu vertiefen und seine Kreativität zur fördern.

Die Kursteilnehmer erfahren in der Theorie Grundlegendes über die verschiedenen Aspekte der Kognition wie Wahrnehmung, Verarbeitung, Gedächtnis und Motivation, und lernen die Möglichkeiten zum Konzept- und Unterscheidungslernen kennen.

In praktischen Teil beschäftigen wir uns mit einem bunten Potpourri aus Aufgaben, wie der Verbindung von Symbolen und Verhalten, der Verbindung von Symbolen und Gerüchen, „Match-the-sample“-Aufgaben und Unterscheidungsaufgaben, wie z. B. „Wähle das größere Objekt“ und ähnlichen Aufgaben.

Teilnahmevoraussetzungen:

Die teilnehmenden Hunde sollten das Signal „Bleib“ beherrschen. Abwarten sollte ihnen möglichst nicht schwer fallen und sie sollten nicht deutlich gestresst auf die Seminar-Situationen reagieren.

1- oder 2 Tage-Workshop

Longieren mit Hunden erfreut sich in den vergangenen Jahren zunehmender Beliebtheit. Gerade für dynamische und impulsive Hunde stellt es eine gute Beschäftigungsmöglichkeit dar, die Aufmerksamkeit, Kommunikation und Bewegung mit einander verbindet.

Wer nun glaubt, dass es doch langweilig sein muss, wenn der Hund „einfach nur im Kreis um einen herum läuft“, der hat weit gefehlt. Neben Tempo- und Richtungswechseln kann die Distanzarbeit am Kreis im Laufe des Trainings um viele verschiedene Elemente ergänzt werden. So z. B. lassen sich Trickelemente, Targets, ein zweiter Longierkreis, der um oder neben dem ersten Kreis liegt, verschiedene Geräte wie Hürden, Tonnen oder Tunnel u. v. m. hinzufügen.

Dieses Seminar richtet sich an Teilnehmer, die bislang keine oder erste Erfahrungen mit dem Longieren haben und die Basis für abwechslungsreiches Longieren auf positiver Basis kennenlernen möchten.

Inhalte:

  • Aufbau der Distanzarbeit am Longierkreis
  • Longieren ohne Tabu-Zonen
  • Belohnungsvarianten für ein motiviertes Arbeiten auf Distanz
  • Kreative Elemente zum späteren Einflechten in das Longiertraining

1-Tages-Workshop

Leinenführigkeitstraining an kurzer Leine und Schleppleine

Es ist frustrierend und nervenaufreibend für beide Enden der Leine, wenn diese ständig auf Zug kommt.
Dabei leidet nicht nur die Freude am gemeinsamen Spaziergang, sondern im Zweifelsfalle auch die Gesundheit, denn es wirken permanent und zum Teil auch plötzliche Kräfte auf den Körper ein.

An diesem Tag werfen wir einen Blick auf die Ursachen für die fehlende Leinenführigkeit der einzelnen Teams und vermitteln individuell abgestimmte Lösungs- und Trainingswege für ein entspanntes Miteinanderlaufen an kurzer Leine als auch an der Schleppleine.

Inhalte:

  • Ursachen für Ziehen an der Leine
  • Unter der Lupe: Aufmerksamkeit, Impulskontrolle & Frusttoleranz
  • Bedürfnisse & Bedürfnisbefriedigung an der Leine
  • Praxis-Übungen für das Gehen an der lockeren, kurzen Leine
  • Praxis-Übungen für das angepasste Laufen an der Schleppleine

2 Tages-Workshops "Targets für alle Sinne - kleine Ziele ganz groß"

Targets sind kleine Ziele, mit denen der Hund etwas Positives verbindet. Dabei können sowohl die Form der Targets und das Verhalten, das der Hund mit einem Target verbindet, ganz unterschiedlich sein.

Durch die immense Vielfalt und Flexibilität sind Targets perfekte Hilfsmittel im Training und im Alltag – z. B. wenn der Hund gelernt hat, bei Besuch einen bestimmten Platz aufzusuchen und sicher zu halten. Oder er lernt bei aufregenden Hundebegegnungen den Körperkontakt bei seinem Menschen zur emotionalen Unterstützung herzustellen. Der konzentrierte Fokus auf ein Target hilft den Tierarztbesuch auszuhalten und die Bewegung zu einem Target hin beim Aufbau bestimmter Bewegungsabläufe.

Die meisten Target-Varianten werden dabei schnell und zuverlässig von den Hunden gelernt – ein weiterer Pluspunkt für dieses Trainingstool.

Bei diesem Seminar lernen die Teilnehmer das Prinzip der Arbeit mit Targets, den Aufbau unterschiedlicher Targets und verschiedene Einsatzmöglichkeiten kennen:

  • Targets als Entspannungshilfe
  • Targets als Orientierungshilfe
  • Targets als Hilfsmittel, um Bewegungsabläufe zu trainieren

Schwerpunkte Teil 1:

  • Grundlagen zum Aufbau von Targets
  • Targets zum Berühren

Schwerpunkte Teil 2:

  • Targets zum Ansehen
  • Targets zum Riechen
  • Umwelt-Targets

Teilnahmevoraussetzung: Es ist von Vorteil, wenn der Hund bereits ein Markerwort oder den Klicker kennt. Dies ist aber nicht zwingend erforderlich.

Tages-Workshop

Tricktraining bringt nicht nur Mensch und Hund Spaß, es ist auch eine tolle Möglichkeit die Kommunikation zwischen beiden zu verbessern, den Hund mental zu beschäftigen und seine Körperkoordination zu verfeinern.

Ob mit der Nase, der Pfote oder dem ganzen Körper, ob zusammen mit dem Menschen, mit einem Objekt oder ohne - an diesem Tag üben wir ganz unterschiedliche Tricks ein.

Dabei trainieren wir auf Basis positiver Verstärkung, Vorkenntnisse im Klicker- oder Markertraining sind nicht zwingend notwendig. Egal, ob kleiner oder großer, junger oder alter Hund, Anfänger oder Fortgeschrittener ... für jeden haben ist einiges in der Trickkiste mit dabei.

Die Teilnehmer können am Anfang und während des Workshops die Tricks nennen, die sie gerne lernen möchten. Je nach Vorkenntnissen der Hunde erarbeiten wir die jeweiligen Tricks oder die Grundlagen, um diesen später zu Hause weiter aufbauen zu können.

Angst ist eine an sich biologisch sinnvolle Emotion, die dazu dient, das Überleben zu sichern. Doch nicht immer haben unsere Hunde nur vor dem Angst, was wirklich lebensbedrohlich ist.

Angst vor Gewitter, Feuerwerk, fremden oder bestimmten Menschen, fremden Hunden, Haushaltsgeräten, u. v. m. kann dabei zu einer erheblichen Belastung für den Hund selber, seine Menschen und sein Lebensumfeld werden.

Bei diesem Abendvortrag gehen wir zunächst dem Gefühl Angst selber auf den Grund und geben einen Überblick über die grundsätzlichen neurobiologischen Aspekten, aber auch individuellen Faktoren wie Genetik und Entwicklung. Hieraus leiten wir im Folgenden sinnvolle Maßnahmen ab und stellen Management- und Trainingsmöglichkeiten für Hunde mit Ängsten vor.

Körpersprachliche Signale erkennen und deuten 

Obwohl Menschen untereinander mit Körpersprache und dem gesprochenen Wort kommunizieren, gehören Missverständnisse zum alltäglichen Leben. Wen wundert es also, dass es zwischen Hund und Mensch ebenso zu Missverständnissen kommt, wo kein klärendes Wort eine Geste oder Mimik ins rechte Licht rücken kann.

Viele Probleme und Konflikte mit Hunden können gelöst bzw. vermieden werden, ist der Mensch in der Lage, die Gemütslage und Absichten des Hundes frühzeitig zu erkennen. Aus diesem Grund widmet sich dieser Themenabend zum einen den unterschiedlichen körpersprachlichen Signalen des Hundes und zum anderen der Einschätzung möglicher Handlungen, die ein Hund nach einer Summe von Signalen zeigt.

Bei diesem Themenabend zeigen wir viele Fotos und Videos, an denen Sie Ihr Auge schulen können. Ziel ist es, dass die Teilnehmer Alltagssituationen besser einschätzen können - ob z. B. ein Hund eine Hundebegegnung mit dem eigenen oder anderen Hund möchte oder wann es als Jogger Sinn macht, ruhig stehen zu bleiben.

Fröhlich spielenden Hunde zuzuschauen bringt ihren Menschen viel Freude. Was aber steckt hinter dem Spiel? Und was, wenn es plötzlich gar nicht mehr so fröhlich aussieht?

An diesem Themenabend möchten wir die Funktionen und die Bedeutung von Spielen für Hunde näher erläutern. Welche Spiele spielen Hunde überhaupt und spielen alle Hunde die gleichen Spiele? Anhand von Bild- und Videomaterial üben wir mit den Teilnehmern, woran man echtes Spielverhalten erkennt und bei welchen Signalen, das Zusammenspiel besser unterbrochen werden sollte.

Gerne können nach Absprache eigene kurze Videos im Vorfeld zugemailt werden.